Aktuelles aus der Tagespflege

 

Erfahrungsbericht einer Mutter

Kindertagespflege Mandy Berger

Die Räumlichkeiten der Tagespflege von Mandy Berger in der Thaerstraße 25 strahlen sonnige Gemütlichkeit aus. An den fröhlich-gelben Wänden der großen Spielstube hängen Fotos ihrer lachenden Zöglinge und zahlreiche gemeinsame Mal- und Bastelprodukte, …

… neben kindgerechten Möbeln wartet das Spielzeug griffbereit in Boxen und Behältern, unter einem Baldachin lädt die Kuschelecke zum Träumen und Schmusen ein und das Bücherregal bietet vom Klangbuch bis zur „Fachliteratur“ für kleine Fahrzeugfans alles Gewünschte. Im Schlafzimmer wachen handgemalte Schlafsternchen über den ordentlich aufgereihten Kinderbettchen, auf dem Balkon mümmeln zwei handzahme Häschen und in Bad, Flur und Küche markieren Farben und Tiersymbole die Kästen, Kleiderhaken, Essgeschirre, Töpfchen, Waschlappen und Handtücher der Kinder, sodass diese sich leicht zurechtfinden können.

Ein wahres Kinderparadies also – und doch war es mir am ersten Tag der Eingewöhnungszeit mulmig zumute, als ich mit meinem gerade einjährigen Söhnchen auf dem Arm und einer viel zu großen Tasche mit Wechselwäsche in der Hand vor der Tür stand. Mein Wunschkind, mit dem ich nach seinem schweren gesundheitlichen Lebensstart so nah zusammengewachsen war, nun in die Hände eines anderen Menschen zu geben, fiel mir furchtbar schwer.

Gottseidank aber gab es unsere Mandy, die meine Bedenken und Trennungsschmerzen gleich erkannte und liebevoll „behandelte“. Inmitten ihrer Tagespflegekinderschar war sie stets gleichbleibend ruhig und gelassen, behutsam mit den Kindern und ihren Eigenheiten und humorvoll gegenüber allen kleinen und größeren Missgeschicken. Auf ihre Erfahrung als dreifache Mutter konnte ich mich in Fragen zur Entwicklung und Erziehung ebenso stützen wie auf ihre gute Beobachtungsgabe, was die aktuellen Befindlichkeiten meines Sohnes anging. Sein Herz eroberte sie im Sturm, bald schon war ihr Name in sein festes Repertoire allererster Wörter aufgenommen.

Mit ihrem gut strukturierten Alltag voller Rituale und geregelter Abläufe gab Mandy meinem Kleinen den sicheren Halt, den er brauchte, um sich von mir abzulösen und mir zugleich das Signal zu geben: „Alles in Ordnung, Mama, mir geht es gut hier und ich habe Spaß. Du kannst mich beruhigt hierlassen.“ Bald schon wollte mein Sohn nachmittags am liebsten immer noch etwas bei seiner Mandy bleiben und weiterspielen …

So konnte ich nicht nur guten Gewissens jeden Morgen zur Arbeit gehen, sondern auch mit großer Freude all die kleinen und großen Events miterleben, die Mandy den Kindern und ihren Eltern im Laufe des Jahres bot: Fasching, Muttertag, Sommerfest, Nikolaus und Weihnachtsfeier mit Basteleien und Gebäck, Planschvergnügen im Hochsommer und kleine Ausflüge in die Umgebung zu allen Jahreszeiten. Musikalische Früherziehung rundete das Programm ab – bald schon kamen die kleinen Lieder und Melodien auch bei uns zu Hause an und ich wunderte mich, dass mir mein 17 Monate alter Sohn im Bilderbuch stolz „Geige, Löte, Tarre“ (Geige, Flöte, Gitarre) benennen konnte. Genauso staune ich, dass er jetzt, mit zwei Jahren, schon sicher die Farben benennen kann – logisch, wenn so etwas jeden Tag spielerisch mit den Geschirrfarben geübt wird … Viel wichtiger als diese „intellektuellen“ Erfolge aber war und ist es mir, meinen kleinen Jungen glücklich und heiter heranwachsen zu sehen – bei seiner Mandy hat er hierfür ein sicheres und geborgenes Umfeld, das ihm einen guten Start ins weitere Leben ermöglicht. Vom Konzept der Tagespflege im Allgemeinen und unserer Tagesmutti im Besonderen bin ich unterdessen vollends überzeugt.

Mandy Berger wünsche ich für ihre Zukunft als Tagesmama von Herzen alles Gute und vor allem Tageskinder und Eltern, die ihren großen Einsatz zu würdigen wissen.

Heike Günther

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